Veronika Ziegelmayer

    Gedanken, die mich beschäftigen

    Es gibt Themen, bei denen ich nicht einfach weitergehe. Etwas bleibt hängen, ich lese weiter, denke darüber nach, verbinde es mit eigenen Erfahrungen oder beginne, eine Sache aus einer anderen Richtung zu betrachten.

    Genau dafür ist dieser Blog da.

    Für Erfahrungen und Bücher, für Gedanken über Zeit, Strukturen, Veränderung und KI – und für meine Sicht auf das, was mir dabei begegnet.

    Vielleicht beschäftigt dich ebenfalls eine Erfahrung, die du noch einmal betrachten möchtest. Oder ein Buch lässt dich weiterdenken, obwohl du es schon zu Ende gelesen hast. In den Beiträgen findest du meine Sicht auf solche Momente. Du kannst mit der Wanderung beginnen oder mit den Gedanken zum Hörbuch. Beide Texte stehen jeweils als eigener Artikel im Blog.

    Warum tue ich mir das an?

    Ich liebe die Berge aus der Distanz. Und trotzdem habe ich mich für die „Zwei Gipfel“ angemeldet.

    Weiterlesen →

    In meinem Beitrag zur Zwei-Gipfel-Tour erzähle ich von einer Wanderung, für die ich mich trotz meiner geringen Wandererfahrung angemeldet hatte. Mich beschäftigte die Verbindung zwischen dem äußeren Gipfel und einem eigenen Thema, das ich auf den Weg mitgenommen hatte. Unterwegs kamen Fragen dazu, mit denen ich vorher kaum gerechnet hatte. Die Dunkelheit, meine Ausrüstung und das gemeinsame Gehen wurden Teil dieser Erfahrung.

    Der Text beginnt mit der Frage: Warum tue ich mir das an? Ich beschreibe, was ich vor der Tour erwartet hatte und wie ich die einzelnen Situationen erlebt habe. Dazu gehören Begegnungen mit anderen Menschen und Gedanken über Mangel. Was unterwegs geschieht, lässt sich in diesem Beitrag zusammen mit dem lesen, was es bei mir ausgelöst hat. Die Wanderung ist der Anlass, von dem aus ich auf meine eigenen Vorstellungen schaue.

    „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“

    Vielleicht auch, weil sie so weit von meiner eigenen Lebenswirklichkeit entfernt ist und mir gleichzeitig an erstaunlich vielen Stellen sehr nah gekommen ist.

    Weiterlesen →

    Ein anderer Beitrag ist beim Hören von Sabine Kueglers Buch „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“ entstanden. Ihre Geschichte hat mich dazu gebracht, über Umgebung, Wahrnehmung und das nachzudenken, was wir für normal halten. Eine Szene an einem Bahnhof blieb mir besonders im Gedächtnis: Was für die Menschen dort vertraut ist, kann für jemanden mit einer anderen Lebensgeschichte fremd sein.

    Beim erneuten Hören beschäftigte mich auch, wie Lebensbedingungen das Zusammenleben prägen. Im Artikel gehe ich auf Gemeinschaft, Regeln und die unterschiedlichen Welten ein, zwischen denen Sabine Kuegler sich bewegt. Dabei verbinde ich meine Gedanken zum Buch mit Fragen an die Lebensweise, die mir selbst vertraut ist.